Bergsteigen 1 und 1 für Pokerspieler

Schauen wir über den Tellerrand des Bergsports und blicken auf Beschäftigungen, in denen man deutlich weniger körperlich, sondern vielmehr geistig beansprucht wird. Nun ist nicht jeder von Euch vom Beruf oder in seiner Freizeit Poker-Spieler, doch Vergleiche zu unser aller Berufe lassen sich nachfolgend im Gastbeitrag auch entdecken.

Obwohl Poker als Sport eingestuft wurde, gibt es noch einen besorgniserregenden Gesundheitsaspekt hinter diesem Geschicklichkeitsspiel. Um siegreich vom Pokertisch sich zu erheben, müssen Pokerspieler bis dahin häufig lange  Stunden an den jeweiligen Pokertische sitzen.

Verschiedene Untersuchungen zeigten bereits, dass das lange Sitzen genauso ungesund ist wie Rauchen. Wenn ein Pokerspieler seinen Beruf ausübt, steigen so unweigerlich seine oder ihre Risiken für Krebs, Herzkrankheiten, Diabetes und anderen Krankheiten. Ein Artikel, geschrieben von Barry Carter für die Website Poker Strategie, zeigt mit den Pokerspieler Jeremy Ausmus, Eugene Katchalov, Jason Mercier, Chris Moorman und Daniel Negreanu, wie sie regelmäßig Sport treiben, nicht jedoch nur um fit zu bleiben, sondern auch beim Poker spielen unterstützend, wie sie sich dank des Ausgleichsports an den Pokertischen konzentrieren können.

In einem YouTube Video auf Partypoker, Pokerprofi Antonio “ The Magician “ Esfandiari wurde über die  „3 Dinge, auf die er nicht verzichten könnte “ angesprochen und er antwortete überraschend: „Wenn ich 2 oder 3 Tage verbringe ohne irgendeine Art der Übung, Training oder Gewichte zu heben,  fühle ich mich völlig lethargisch.“

Poker Spieler, die gelangweilt sind von den üblichen Übungsroutinen im Fitnessstudio, können andere abenteuerliche Aktivitäten wie Bergsteigen oder Klettern versuchen. Das Bergsteigen als Hobby, Beruf oder Ausgleichsport, besteht je nach Jahreszeit aus verschiedenen Aktivitäten wie dem einfachen Wandern, dem alpinn Bergsteigen und auch dem Skifahren mit Blick auf Skitouren. Immer vor dem Wechsel der Jahreszeiten entweder auf Eis, Fels oder Schnee. In den europäischen Sprachen bezeichnet man das Bergsteigen auch oft als Alpinismus, das wäre das Klettern in den jeweilien Schwierigskeitsgraden in den hohen Bergen wie den Alpen.

Über die verschiedenen Gefahren in den Bergen muss man sich jedoch auch beweußt sein, Gletscherspalten, der Stein- oder Eisschlag, der vom Felsen fällt, Lawinenabgänge, das Eis und Schnee, unpräparierte Pisten, sehr wechselhaftes Wetter, die Gefahren der Höhe und natürlich auch die intensivere Sonneneinstrahlung. Deshalb erfordert diese Sportart natürlich auch athletische Fähigkeiten, die Erfahrung und das technische Wissen, um die Sicherheit aufrecht zu erhalten. Hier sind einige wichtige Tipps für Bergsport-Anfänger:

– Die Risiken kennen und sie verstehen
In erster Linie sollten alpine Anfänger wissen und verstehen, wie gefährlich der Sport eigentlich ist. Die meisten Kletterunfälle geschehen durch Fahrlässigkeit und Unachtsamkeit am Fels. Beim Klettern und Bergsteigen ist immer volle Aufmerksamkeit für die Umgebung und für die eigene Ausrüstung geboten.

– Nicht verkrampft klettern
Ein häufiges Problem bei Anfängern ist das verkrampfte Klettern. Die meisten Leute haben die falsche Vorstellung, dass ein enges, festes greifen in die Wand der effektivste Weg ist. Die Wahrheit ist jedoch, dass die Hände schnell ermüden und zu einer unbequemen Klettererlebnis führt. Klettern mit schwachen Händen kann gefährlich sein, auch so muss man sich bewusst sein, ob man nicht vielleicht mit zu viel Kraft zugreift.

– Nutzt die Beine
Obwohl die meisten Leute denken, dass die meiste Kraft beim alpinen Klettern im Oberkörper gebraucht wird, die Beinkraft sollte jedoch auch nie unterschätzt werden. Mit den Beinen kann man eine Menge Last von dem Oberkörper und den Händen, die beim Klettern deutlich länger und sicherer die Aufstiege geführt haben, nehmen.

– Vertrauen
Vertrauen ist wichtig, gerade für Bergsport Neulinge. Vertrauen muss man sich aber auch auf die eigenen Fähigkeiten und hier muss man sich sicher sein, dass man sich selbst wie ein Pokerspieler nichts vorspielt und tatsächlich Vertrauen ausstrahlt.