Anfang April wird in Chamonix und Courmayeur der Piolet d’Or 2013 vergeben. Dieser “Oskar“ des Sports zeichnet die besten Alpinen-Projekte “by fair means“, also ohne künstliche Hilfsmittel, aus. Sechs Teams wurden 2013 für die renommierte Auszeichnung des Extrembergsteigens nominiert, darunter Berghaus Athlet Mick Fowler und sein Kletterpartner Paul Ramsden für ihre Erstbegehung einer neuen Route am Shiva (6.142m).

Sie hatten den Gipfel des im indischen Himalaya liegenden Berges über die noch unbestiegene, extrem schwere Südost-Flanke erreicht. Sieben Tage dauerte der Aufstieg, zwei Tage der Abstieg. Diese neuntägige Extremtour könnte nun einen zweiten Erfolg verzeichnen, wenn die zum 21. Mal verliehene, prestigeträchtige Auszeichnung für Profibergsteiger, an das Team Fowler/Ramsden gehen sollte.

Mick Fowler - Fotocredit: Berghaus

Mick Fowler – Fotocredit: Berghaus

„Es ist sehr schmeichelhaft nominiert zu werden. Manchmal wenn ich im Bett liege, denke ich mit Freude zurück an den Shiva. Erinnerungen kommen hoch und mir wird auf’s Neue bewusst welch großes Ziel wir damals umsetzen konnten,“ erklärt Mick Fowler zu seiner Nominierung. Er und Ramsden wurden bereits 2003 mit dem “goldenen Eispickel“ ausgezeichnet – damals für ihre Erstbegehung des Siguniang über die Nordwand.

Mehr Infos unter:
http://de.berghaus.com/athleten/mick-fowler/
http://www.pioletsdor.com/index.php?lang=en

Bilder & Quelle: Berghaus