Lawinen töten! Innerhalb der ersten zehn Minuten sind die Überlebenschancen eines Verschütteten relativ hoch. Danach steigt die Rate der Totbergungen erheblich an. Abfahrten im Pulverschnee garantieren Endorphine – nur sind sie auch immer mit Risiken verbunden. Unfälle vermeiden und eine schnelle Rettung ermöglichen, das sind die obersten Ziele des Alpinspezialisten MAMMUT.

Bild: Mammut

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26 Schneesportler starben in der Schweiz gemäss der Unfallstatistik des Instituts fur Schnee und Lawinenforschung SLF allein im letzten Jahr. Eine Verschüttung zu verhindern, ist das oberste Ziel, denn wer nicht oder nur teilweise verschüttet wird, hat gemäss den Statistiken des SLF eine Überlebenschance von 95,6%. Genau hier setzt der neue MAMMUT Ride R.A.S. Rucksack mit Airbag-Funktion an. Die Funktionsweise basiert auf dem Prinzip der inversen Segregation, der Tatsache also, dass grosse Teile (z.B. Schneebrocken oder eine voluminöse und leichte Kugel) an der Oberfläche des fliessenden Schnees bleiben, kleine Teile aber nach unten gezogen werden. Dank dem im Rucksack integrierten Kunststoffballon, welcher durch das Ziehen einer Auslöseleine innert zwei bis drei Sekunden aufgeblasen wird, gewinnt der Wintersportler an Volumen und damit an Auftrieb. Das spezielle am MAMMUT Ride R.A.S. ist, dass das Airbag-System einfach entfernt werden kann, sodass der Rucksack besonders vielseitig (selbst im Sommer) eingesetzt werden kann.

Ein zentrales Element in der Lawinenprävention ist auch die seriöse Tourenplanung zu Hause. Ein sehr hilfreiches Planungsinstrument ist die MAMMUT Safety App für iPhone-Benutzer. Sie hilft Wintersportlern und Alpinisten, die aktuelle lokale Lawinengefahr zu beurteilen. Zu den Funktionen der Applikation zählen u.a. ein Klinometer zur Messung der Hangneigung (die kritische Hangneigung betragt 30° und mehr), ein Kompass zur Bestimmung der Hangausrichtung sowie ein Höhenmesser. Zudem enthalt die Applikation Links zu den wichtigsten Lawinenbulletins weltweit, Empfehlungen zur persönlichen Sicherheitsausrüstung und Basisinformationen zu Lawinenkunde. Mit bisher über 250’000 Downloads durfte die kostenlose MAMMUT Safety App die erfolgreichste Anwendung im Alpinsport sein. Zum Winter hin wurde die Safety App nochmals aktualisiert. Die wesentlichsten Neuerungen sind der Risiko Check, basierend auf den Hauptrisikofaktoren Gefahrenstufe, Exposition und Hangneigung sowie ein SOS Button mit der Möglichkeit, die Koordinaten der eigenen Position per SMS zu versenden. Die App ist neuerdings neben Englisch auch in den Sprachen Deutsch, Franzosisch, Spanisch, Japanisch und Koreanisch verfügbar. Ausserdem gibt es den Barryvox Piepston als Klingelton.

Ob man einen Lawinenabgang überlebt oder nicht, hangt von verschiedenen Faktoren ab. Ist die Lawine einmal zum Stillstand gekommen, hangt das Überleben davon ab, ob die verschüttete Person atmen kann und wie schnell sie geborgen wird. Die Überlebenschancen sinken mit jeder Minute. Die grösste Gefahr bei Lawinenunfallen ist der Erstickungstod. Ziel funktioneller Rettungsprodukte muss es deshalb sein, ein Ersticken zu verhindern, indem die Rettungszeit verkürzt wird. Hierfür sind die bewahrten und weit verbreiteten Lawinenverschüttetensuchgerate LVS am besten geeignet.

Zahlreiche Tests von unabhängigen Fachzeitschriften zeigen, dass das MAMMUT PULSE Barryvox LVS sowohl in der Suchgeschwindigkeit als auch im einfachen Handling die Referenz am Markt ist. Insbesondere in der anspruchsvollen Suche von gleichzeitig mehreren Verschütteten vermag das PULSE Barryvox mit seiner Markierfunktion zu überzeugen. Das Gerät verfügt über drei Antennen und kann so sowohl Richtung als auch Distanz der Verschütteten erkennen und im gut ablesbaren Display darstellen. Um die Suchfunktion den Fähigkeiten der Nutzer anzupassen, können die zwei Suchprofile ≪Basic≫ und ≪Advanced≫ eingestellt werden. Dank einem Bewegungsdetektor schaltet das Gerat automatisch in den Sendemodus um, wenn der Suchende durch eine Nachlawine verschüttet wird und regungslos unter der Schneedecke liegen bleibt. Auch sind die Bewegungssensoren in der Lage, kleinste Bewegungen (der Pulsschlag genügt) zu erfassen und mit hoher Zuverlässigkeit zu melden, ob der Verschüttete noch lebt. Die Funktionalität des elektronischen Suchgeräts wird laufend verbessert. Dank regelmassigen Firmware-Updates können so auch Besitzer von älteren MAMMUT PULSE Barryvox Geraten ihr LVS ständig auf den neusten Stand bringen. Für Tiefschnee-Neulinge oder Gelegenheits-Tourengeher hat MAMMUT das kostengünstigere ELEMENT Barryvox entwickelt. Es ist in seinen Funktionen auf das Wesentliche reduziert und überzeugt durch einfache und intuitive Bedienbarkeit, in Sachen Sicherheit steht das ELEMENT Barryvox seinem grossen Bruder natürlich in nichts nach.

Das beste Lawinenverschüttetengerät nutzt jedoch gar nichts, wenn der einmal geortete Verschüttete nicht effizient sondiert und frei geschaufelt werden kann. Je grosser die Verschüttungstiefe, desto wichtiger ist es, dass mit einer stabilen aber trotzdem leichten Lawinensonde die genau Position ermittelt wird. Die sechsteilige MAMMUT Probe light Sonde ist dank durchdachtem Verschlusssystem schnell zusammengesetzt und arretiert. Die tropfenförmige Sondenspitze stosst einfach durch den Schnee. Unendlich viel Zeit geht beim Schaufeln verloren, wenn man sich für die falsche Schaufel entscheidet. Oder für eine Leichtbau-Schaufel, die im Extremfall gar bricht. Einen sehr guten Kompromiss zwischen absoluter Leichtigkeit und kompromissloser Festigkeit stellt die MAMMUT Alugator Super Light Schaufel dar. Mit gerade einmal 530 Gramm ist das Zusatzgewicht im Rucksack schlichtweg kein Thema mehr. Die kompakte Schaufel aus gehärtetem und eloxiertem Aluminium kapituliert auch bei betonschwerem Nassschnee nicht. Der ergonomische T-Griff und der grosse Freigrabewinkel ermöglichen dank guter Hebelwirkung ein effizientes Schaufeln.

Am besten wird die gesamte Lawinenausrüstung Anfang Winter in den Touren- oder Freeriderucksack gepackt und nur noch für den heimischen Sicherheitscheck vor der Tour kurz herausgenommen und überprüft. Beim MAMMUT Nirvana Pro findet die komplette Lawinensicherheitsausrüstung Platz in der gut erreichbaren und speziell für die Sicherheitsausrüstung gestalteten Fronttasche. Auch sonst ist der Rucksack kompromisslos auf die speziellen Bedürfnisse von Ski- und Snowboard-Tourengehern und Freeridern zugeschnitten. Ski und Snowboard können bei Bedarf an den dafür vorgesehenen Halterungen gerade oder diagonal fixiert werden. Der uneingeschränkte Zugriff zum Hauptfach ist dank dem komplett umlaufenden Reissverschluss jederzeit möglich. Der hohe Tragekomfort sowie die verlässliche Robustheit zeichnen den Nirvana Pro zusätzlich aus. Er ist in vier Farben und mit 25 oder 35 Liter Volumen erhältlich.

Trotz aller Ausrüstung darf jedoch nie vergessen werden, dass im Unglücksfall der Mensch sehr oft der limitierende Faktor ist. Der Umgang mit der Stresssituation nach einem Lawinenniedergang, die effiziente und korrekte Handhabung der LVS-Geräte und die physische Fitness, um einen Verschütteten schnell ausschaufeln zu können, sind entscheidende Faktoren. Dem regelmassigen Üben unter fachkundiger Anleitung kommt deshalb besondere Bedeutung zu. Mit der MAMMUT Alpine School hat der Schweizer Bergsportspezialist eine Plattform geschaffen, die ihren Nutzern Vorteile in dreierlei Hinsicht liefert: Zum einen können sie dort den fehlerfreien Umgang mit der Sicherheitsausrüstung erlernen oder wieder auffrischen. Zum anderen können Sie mit den staatlich geprüften Berg und Skiführern traumhafte Touren ins freie alpine Gelände unternehmen und sich auf deren Erfahrung und Kenntnisse verlassen. Und das Beste: Sie können noch vor dem Kauf die aktuellste MAMMUT Winterkollektion vom Freeride-Outfit über den Tourenrucksack bis hin zum LVS Gerat auf Herz und Nieren testen.

Bilder & Quelle: Mammut