Bewertung des Autors

Die The North Face Point it Down Jacket ist eine Skijacke für richtig frostige Temperaturen. Sie ist eine HighEnd Jacke der SteepSeries der Marke mit wasserabweisenden Daunen mit 700 cuin Bauschkraft und PrimaLoft® One als Isolation. Auf ein 2-lagiges Windstopper Gewebe muss man auch hier nicht verzichten, so dass unterm Strich eine winddichte, atmungsaktive und besonders warme Jacke am Ende entstanden ist. Die Winterjacke macht auf und abseits der Piste eine gute Figur. Mit 830g sicherlich nicht die leichteste Isolationsjacke, dafür jedoch eine, die mit Primaloft One in Kombination mit hydrophoben Daunen überzeugen kann.

5
1. Eindruck
4.5
Passform/Schnitt
4
Details
4
Gewicht
5

Mit dem ersten Schneefall in der Wintersaison beginnt zugleich auch vielerorts die Skisaison. Passend dazu blicken wir auf eine Skijacke der Marke The North Face, die mal wieder mit vielen interessanten Details ausgestattet ist. Bei der The North Face Point It Down kann man wahrlich viele Punkte entdecken, die uns GearJunkies natürlich besonders gefallen.

The North Face Point It Down

Materialien

Der Name der Winterjacke offenbart zwar den Bezug zur Daune, der letztendlich den einzigen Schluss zulässt, dass als Isolation eben die namensgebende Daune verwendet wurde. Es lässt sich jedoch nicht nur Daune als Isolation entdecken, sondern aus unserer Sicht ist der interessanteste Punkt an dem Produkt, dass neben Daune auch noch eine weitere Isolationsform verwendet wird. Seit vielen Jahren gibt es sie schon in den Kollektionen der Marken zur jeweiligen Wintersaison, die Hybridjacken. The North Face schnürt mit der Point it Down nun aber ein sehr gutes Gesamtkonzept rein von den möglichen Materialien. Eine Kombination aus wasserabweisenden Daunen mit 700 cuin Bauschkraft und PrimaLoft® One 100 g/m² (100% Polyester) sorgen dafür, dass man sich auf der Skipiste wohl eher weniger um Kälte sorgen muss. Kannte man es noch von vorherigen Modellen, dass man auf eine Schicht Daunen eine Lage Kunstfaser angebracht hat, so ist nun die jeweilige Isolation so verteilt, wie sie unter technischen Bedingungen am meisten Sinn macht. Rücksicht auf die feuchtigkeitsanfälligen Daunen muss man nun keine Rücksicht nehmen. Die von The North Face verwendeten Daunen bleiben 17 Mal länger trocken als herkömmliche und somit unbehandelte Daune. Die Seiteneinsätze sind wiederum aus PrimaLoft® One. Wem die Wärme manchmal zu viel sein könnte, dem bietet die Jacke ebenfalls auch wasserabweisende PitZips unter den Armen.

Allein die Isolationskombination an der Hybridjacke ist schon interessant, als Außenseite spendiert die amerikanische Marke jedoch noch ein 2-lagiges Windstopper Gewebe. Unterm Strich hat man eine Jacke, die winddicht, atmungsaktiv und besonders warm ist.

The North Face Steep Series

Warum die Point it Down Jacke eine Steep Series-Daunenjacke zum Big Mountain-Freeriden ist, erklärt der Blick auf die vielen Feinheiten an der Jacke, die man als Skifahrer und Snowboarder inzwischen nicht mehr missen mag.

Mit der The North Face Men’s Point It Down Jacket hat man eine technisch, voll ausgestattete Wintersportjacke am Leib. Auf der Innenseite bietet die Jacke eine Skibrillen-Tasche aus dehnbarem Netzgewebe. Wer mag kann dort jedoch auch allerlei anderen Kram verstauen. Die inzwischen sehr gern gewonnene Handgelenks-Accessoire-Tasche versteckt hinter einem wasserabweisendem Reißverschluss direkt mal ein Skibrillenputztuch und bietet zugleich ebenfalls Verstaumöglichkeiten für Habseligkeiten auf und abseits der Piste. Natürlich dürfen auch nicht die Fronttaschen für die Hände fehlen, die ebenfalls mit jeweils einem wasserabweisenden Reißverschluss ausgestattet und leicht verdeckt sind. Unterm Strich hat man bei der The North Face Point it Down Jacke ausreichend Taschen auf der Innen und Außenseite.

Mit Blick auf die alpine Ausstattung der Jacke darf natürlich auch nicht der Blick auf die Kapuze fehlen. Auch hier bietet die Jacke eine gut verstellbare und dabei helmtaugliche Kapuze. An den verstellbaren Bündchen mit Klettverschluss bietet die Jacke auch auf der Innenseite das nicht mehr missende Daumenloch. Beim Snowboarden und Skifahren darf an so einer Jacke natürlich auch nicht der dehnbare Schneefang fehlen. The North Face bietet dabei einen Stretch-Schneefang mit Clip-In. Wer zufällig die passende Hose besitzt kann diese nun über die Clip-Integration des Schneefang direkt mit der Jacke verbinden. Diese Clips sind jedoch kein Druckknöpfe, sondern in diesem Fall eher ein klassischer Haken. Der Recco® Lawinenrettungs-Reflektor gehört selbstredend natürlich auch wieder zum Gesamtpaket.

Fazit

Die The North Face Point it Down Jacket ist eine Skijacke für richtig frostige Temperaturen. Von den Athleten unter widrigsten Bedingungen getestet, die man gut und gerne mit dem Niveau von Alaska vergleichen kann, ist sie auch bei uns in den Alpen eine Jacke für Freeridetouren. Wenn Frau Holle noch etwas nachhilft, wird die Jacke auch von uns noch ausführlicher getestet. Die HighEnd Jacke der SteepSeries der Marke hinterlässt aber aus unserer bisherigen Sicht einen sehr guten Eindruck. Sie ist einerseits nicht zu lang, andererseits aber auch nicht zu kurz. Für uns die ideale Länge für die nächste Skitour. Auf die Isolation mit wasserabweisenden Daunen mit 700 cuin Bauschkraft und PrimaLoft® One konnte man sich in unseren bisherigen Tests sehr gut verlassen und auch das  2-lagige Windstopper Gewebe musste sich bislang hinter Daune und PrimaLoft nicht verstecken. Unterm Strich ist die Point it Down wieder einmal eine winddichte, atmungsaktive und besonders warme Jacke, die bislang überzeugen konnte.