Einmal die Alpen zu Fuß überqueren – davon träumt wohl jeder Fernwanderer. Die Faszination dafür besteht schon seit der Antike, als Hannibal mit einem Heer von Elefanten das Hochgebirge überquerte, um Rom zu erobern. Für heutige Wanderer stellt die Alpenüberquerung zwar eine große Herausforderung, aber kein unmögliches Wagnis mehr dar. Die Bergschule Oberallgäu erschloss den Weg von Oberstdorf nach Meran und führt Bergfreunde regelmäßig ins Wanderglück.

Vor über 30 Jahren erschloss die Bergschule Oberallgäu die Alpenüberquerung von Oberstdorf nach Meran. Seit dem zählen die geführten Wanderungen auf dem Teilstück des Fernwanderweges E5 zu den Höhepunkten im Programm der Bergsteigerschule. Die einwöchige Wanderung verläuft über ausgebaute Höhenwege und bietet immer wieder eindrucksvolle Panoramen. Man kann diese Unternehmung natürlich auch individuell angehen, jedoch bietet eine geführte Tour gleich mehrere Vorteile: Sie gibt Wanderern, die sich in den Hochalpen nicht so gut auskennen, ein hohes Maß an Sicherheit. Unter der Führung von professionellen Bergführern kann man den Urlaub entspannt angehen, ganz abgesehen davon, dass auch im Falle eines Notfalls die Profis einem sofort zur Seite stehen können. Von den Bergführern erfährt man während der Tour viel Wissenswertes über die Bergwelt. Für Unterkunft und Verpflegung in den Berghütten ist gesorgt.

Bild: Tatonka

Bild: Tatonka

Gute Kondition und Ausrüstung sind erforderlich

Allerdings – ein Spaziergang ist die Alpenüberquerung nicht – gute Kondition, Ausdauer und Trittsicherheit sind notwendige Voraussetzungen. Außerdem braucht man zweckmäßige Ausrüstung und Kleidung. Hier wird man, wenn nötig, von der Bergschule vorher beraten und bekommt natürlich eine Ausrüstungsliste. Seit vielen Jahren arbeitet die Bergschule Oberallgäu eng mit TATONKA zusammen. Die Bergführer der Bergschule Oberallgäu sind mit Rucksäcken von TATONKA unterwegs, die in Zusammenarbeit mit dem Leiter der Bergschule, Bernd Zehetleitner, entwickelt wurden. „Ein Bergrucksack muss ganz einfach sein – er braucht eine Deckeltasche und ansonsten recht wenig“, erläutert er. „Oft haben unsere Bergführer bei Rucksäcken erst mit der Schere alles Mögliche abgeschnitten, was man nicht braucht.“ Wichtig sei vor allem die spezielle Größe, die für eine einwöchige Tour konzipiert sei. Ein paar wesentliche Details für den Ganzjahreseinsatz sollte er natürlich schon besitzen, etwa die seitliche Skifixierung oder die Eisaxthalterung.

Produktiver Austausch: TATONKA und Bergwacht Bayern

Die Zusammenarbeit mit der Bergschule Oberallgäu entstand übrigens nicht von ungefähr. Bernd Zehetleitner: „Über meine ehrenamtliche Arbeit für die Bergwacht Bayern besteht bereits seit vielen Jahren ein produktiver Austausch bei der Entwicklung der für die freiwilligen Helfer benötigten Rucksäcke.“ Die Bergwacht Bayern rüstet ihre Helfer schon sehr lange mit TATONKA-Rucksäcken aus. Pro Saison liefert TATONKA etwa 300 Rucksäcke. Das Rückensystem der Rucksäcke für die Retter ist an die Notwendigkeit von Hubschrauber-Abseilaktionen angepasst.

Weitere Infos zu den Programmen der Bergschule Oberallgäu: http://www.alpinschule.de

Bild & Quelle: Tatonka/Bergschule Oberallgäu